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Oberbürgermeister stellt Eröffnungsbilanz auf

Die Stadt Sangerhausen hat die Eröffnungsbilanz zum Bilanzstichtag 01.01.2013 aufgestellt. Diese Bilanz ist eine Pflichtaufgabe und durch jede Kommune in der Doppik zu erstellen. Sie hat die Funktion ein, den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögenslage der Kommune zu vermitteln. Zur Eröffnungsbilanz gehören Übersichten über das Anlagevermögen sowie die Aufstellung der Forderungen und Verbindlichkeiten.

 
Die vorläufige Eröffnungsbilanz per 01.01.2013 hat im Ergebnis eine Bilanzsumme von rund 223 Millionen Euro zu verzeichnen. Darin enthalten ist unter anderem das Anlagevermögen mit einem Wert von 174.5 Millionen Euro. Zum Anlagevermögen gehören im Rechnungswesen alle Vermögensgegenstände, die am Bilanzstichtag dazu bestimmt sind, den Geschäftsbetrieb der Stadt Sangerhausen dauerhaft zu dienen. Das Anlagevermögen umfasst somit alle Vermögensteile, die zum Aufbau, zur Ausstattung und Funktionstüchtigkeit eines Betriebes notwendig und langfristig im Unternehmen gebunden sind. Dazu zählen die städtischen Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte (bebaut oder unbebaut), Anlagen und Maschinen, Büroausstattungen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Fahrzeuge, Anlagen im Bau, gewerbliche Schutzrechte, Konzession und Lizenzen sowie Finanzanlagen in den Beteiligungen oder in Wertpapieren. Das Eigenkapital beläuft sich zum Stichtag 01.01.2013 auf insgesamt 88.8 Millionen Euro und ist somit die Differenz von Vermögen und Schulden. 

"Die Eröffnungsbilanz wurde durch die Verwaltung selbst erarbeitet. Grundlage dafür bildete ein Bewertungshandbuch, das auf der Grundlage einer Bewertungsrichtlinie des Landes Sachsen-Anhalt erstellt werden musste, um einheitliche und prüfbare Bewertungskriterien definieren zu können. Sie soll dem Stadtrat in der Stadtratssitzung vom 6. April 2017 per Informationsvorlage zur Kenntnis gegeben werden und wird derzeitig bereits durch das Rechnungsprüfungsamt (RPA) geprüft. Erst nach Bestätigung durch das RPA kann eine Beschlussfassung durch den Stadtrat erfolgen", so Oberbürgermeister Ralf Poschmann.