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Die Auszubildenden der Sangerhäuser Stadtverwaltung

Das haben wir geschrieben...

Sabrina Klausner, Adrian Klaschka und Leon Sawallisch

Am Montag, den 09. Oktober 2017, starteten wir, d.h. die Sangerhäuser Auszubildenden (Azubis), um 7.00 Uhr, am Bahnhof in Sangerhausen, in Richtung Kassel.

Insgesamt waren wir 6 Azubis, davon Drei aus dem 1. Ausbildungsjahr, eine Azubine aus dem 2. und 2 Azubis aus dem 3. Ausbildungsjahr. Fünf von uns lernen im Bereich Verwaltung, einer in der Fachrichtung Zierpflanzenbau. In Kassel angekommen warteten auch schon zwei Azubis aus Baunatal auf uns und fuhren uns in die Unterkunft, den EAM Campus Baunatal. Dort luden wir unser Gepäck ab und schon ging es in die Stadtverwaltung Baunatal. Dort angekommen, führte man uns erstmal durch die moderne Verwaltung und schlussendlich wurden wir von der Ersten Stadträtin Silke Engler empfangen. Sie erzählte uns einiges über die Verwaltung und auch über die relativ junge Stadt. Abschließend gingen wir auf die Dachterrasse und hatten einen wunderschönen Ausblick über Baunatal.



(Erste Stadträtin Silke Engler (li.), Fachbereichsleiter Roger Lutzi (2.v.re.) und Jugend-und Auszubildendenvertreterin Laura Kolmsee (re.), Adrian Klaschka , Christian Lippert, Sarah  Hofmann, Leon Sawallisch, Sabrina Klausner und Sebastian Berndt - v.li.)

Danach wurden wir in unsere Abteilungen geführt, zu denen unter anderem die Kindertagesstättenverwaltung, Personalverwaltung, Bücherei, Feuerwehr, Bürgerservice sowie Bauhof zählen. In jeder Abteilung wurde einer von uns eingesetzt. Unser Azubi aus dem Rosarium hatte gleich die Ehre, die von uns mitgebrachte ,,Sachsen-Anhalt Rose‘‘ am S-Bahnhof der Stadt einzupflanzen. Am späten Nachmittag holten uns dann die Baunataler Azubis zum gemeinsamen Abendessen in der Brauerei ,,Knallhütte‘‘ ab. Wir verbrachten dort einen sehr schönen Abend!

Am nächsten Morgen klingelte 6.00 Uhr der Wecker des Campus, natürlich waren wir alle sofort wach. Der Azubi, der im Bauhof eingesetzt war dachte sogar, dass der Bauhof da wäre, um ihn abzuholen. Am Vortag hatten sie nämlich gespaßt und meinten, dass sie ihn halb 7.00 spätestens abholen würden. Dem war – zum Glück – nicht so! Um 7.00 Uhr trafen wir uns zum gemeinsamen Frühstück in der Mensa, um anschließend zur Arbeit zu gehen. Wir mussten täglich von 8.00 – 12.00 Uhr arbeiten. Zum Mittag gingen wir jeden Tag in Restaurants und Bistros. Am späten Nachmittag trafen wir uns dann mit den Azubis aus Baunatal am Restaurant ,,Hirschhausen‘‘ und verbrachten einen gemeinsamen Kegelabend mit anschließendem Essen.


Am Mittwoch gingen wir wie gewohnt  frühstücken und anschließend zur Arbeit. Am Nachmittag trafen wir uns an einer zentralen S-Bahnstation in Baunatal mit den Azubis. Von dort aus fuhren wir dann nach Kassel, welches ungefähr 3 Kilometer von Baunatal entfernt liegt. In Kassel angekommen hieß es erst einmal umsteigen, um an das berühmte Denkmal ,,Herkules‘‘, welches ein wenig außerhalb lag, zu gelangen. Am Denkmal hatten wir einen unglaublich schönen Ausblick auf die Stadt Kassel. Dort sind zahlreiche Fotos entstanden, die jedoch den schönen Ausblick auf die Stadt nicht ansatzweise festhalten konnten. Anschließend fuhren wir mit dem Bus in die Innenstadt und gingen im italienischen Restaurant ,,Vapiano‘‘ essen. Zurück am Campus ließen wir den Abend mit einer Runde Tischtennis im dort vorhandenen Sportraum ausklingen.
Am Donnerstag haben wir den letzten Arbeitstag mit einem lachenden und einem weinenden Auge "absolviert" und übergaben unsere Gastgeschenke. Wir bekamen unter anderem Spezialitäten wie ,,Ahle Wurst‘‘ oder stadttypisches, wie z. B. kleine VW-Käfer.  Am Nachmittag unternahmen alle Azubis eine gemeinsame Stadtrundfahrt durch Baunatal und deren Ortsteile. Am Abend verbrachten wir einen gemeinsamen EAM Campus Abend mit den Baunatalern und feierten in den Geburtstag von Leon rein. Punkt 0 Uhr gab es für ihn dann sogar eine Benjamin Blümchen Torte. 

Am Morgen des Abreisetages packten wir unsere Sachen und wurden halb 10 von den Baunatalern abgeholt. Diese brachten uns dann zum Bahnhof und von dort aus ging es zurück in die Heimat.

Als Resümee möchten wir einfach DANKE sagen, wir hatten in Baunatal eine sehr schöne, eine sehr eindrucksvolle und vor allem eine sehr lehrreiche Woche. Wir konnten eine intensive Gastfreundschaft der Stadt Baunatal genießen. Die Beziehung der Stadt Sangerhausen zu Baunatal wurde durch diesen Austausch weiter vertieft und gefestigt.