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„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Pestalozzischule feiert mit vielen Gästen und einem Prinzen 12jähriges

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Buntes Treiben in der Turnhalle;  Lehrer und Schüler haben sich Gäste eingeladen; die Aufregung lag förmlich in der Luft. Unter den Eingeladenen an diesem 26. Oktober waren u. a. Bundestagsabgeordneter Dr. Karamba Diaby, Maik Reichel, Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, die Landrätin des Landkreises Mansfeld-Südharz, Dr. Angelika Klein, und Oberbürgermeister (OB) Sven Strauß. Mitwirkender Prominenter: Sebastian Krumbiegel, bekannt als Sänger der "Prinzen" und seit über drei Jahren Schulpate und er wird es, nach eigener Aussage, in der nächsten Zeit auch bleiben.

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, diese Verpflichtung begleitet die Pestalozzischule nun schon 12 Jahre", so der Schulleiter der Pestalozzischule, Thomas Kalz (B.o.m.) , in seiner Begrüßungsrede. "Wir möchten, dass alle gemeinsam dieses so wichtige Thema in unseren Schulalltag einbeziehen. Der Titel ist kein Preis und keine Auszeichnung für bereits geleistete Arbeit, sondern ist eine Selbstverpflichtung für die Gegenwart und die Zukunft. Eine Schule, die den Titel trägt, ist Teil eines Netzwerkes, das sagt: Wir übernehmen Verantwortung für das Klima an unserer Schule und unser Umfeld" .„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ beschäftigt sich nicht nur mit dem klassischen Rassismus. Seit der Gründung des Projektes gilt, die  Diskriminierung von Menschen wegen ihres Glaubens, des Geschlechts und der sexuellen Orientierung, der Hautfarbe und Herkunft, der Behinderung, der Schulart, der Nationalität und was auch immer, lehnen wir ab“.  

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Bereits im Vorfeld der Veranstaltung gab es interessante Gespräche zwischen (v.l.) Sven Strauß, Dr. Karamba Diaby, Maik Reichel und Sebastian Krumbiegel

"Als erste Förderschule des Landes Sachsen-Anhalt und als erste Schule in unserem Landkreis wurde die Einrichtung zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Achtung und Toleranz als Grundlage des gesellschaftlichen Miteinanders müssen gerade in der heutigen Zeit wieder stärker in den Vordergrund gerückt werden. Ich danke Ihnen dafür, dass Sie diese Begriffe durch zahlreiche Projekte mit Leben erfüllen. Dabei haben Sie Beachtliches erreicht. Ich bin heute erstmalig in dieser Schule und ich finde, dass ist eine sehr coole Schule, mit coolen Ideen und einem der coolsten Paten, den man haben kann. Ein Versprechen gebe ich: Das wird definitiv nicht das letzte Mal sein, dass ich in Eurer Schule bin", so der OB.  

Zwischen den Grußworten stellten die Schülerinnen und Schüler ihre Projekte vor. Sie haben gezeigt, wie an ihrer Schule nicht nur der Name Programm ist, sondern dass ihre Schule ohne Rassismus und Courage tatsächlich Thema  ist.

IMG 5273 2"Ich finde es gut, das so viele Leute da sind, um diese solidarische Aktion nach draußen zu tragen", so Sebastian Krumbiegel, der mit der 9b eine Gesprächsrunde zum Thema Anderssein ist toll?! als Projekt eingebracht hat.

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