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Ich wünsche mir einen Volkstrauertag, an dem Krieg und Gewalt ein Ende gefunden haben...

Kranzniederlegung auf dem Sangerhäuser Friedhof

Gemeinsam mit der Landrätin des Landkreises Mansfeld-Südharz, Dr. Angelika Klein, gedachte Oberbürgermeister (OB) Sven Strauß mit einer Kranzniederlegung, anlässlich des Volkstrauertages am 18. November, auf dem Sangerhäuser Friedhof der Opfer von Kriegs- und Gewaltherrschaft.

 

"Wir gedenken heute Millionen Gefallener. Das ist eine unvorstellbare Zahl - es hat Familien zerrissen, Kinder zu Halbwaisen gemacht. Unsere Mahnung bezieht sich nicht nur auf unsere Geschichte, sie gilt auch aktuell. Wenn wir es zulassen, dass rechtspopulistische Gruppen erstarken, sie die Grundpfeiler unserer Demokratie angreifen, Menschenrechte von Rasse oder Herkunft abhängig machen, führt das unweigerlich zu Krieg und Tod. Daher rufe ich alle Demokraten auf, sich dem entgegen zu stellen", so der OB. Seiner Rede angeschlossen haben sich Dr. Peter Gerlinghoff, Initiative Erinnern und Gedenken, und der Vorsitzende des Vereins für Geschichte von Sangerhausen und Umgebung e.V., Helmut Loth. Beide bezogen sich auf die Geschichte der Soldaten aus unserer Stadt im Ersten Weltkrieg. Allein von 1914 bis 1918 gab es 1.500 Kriegsteilnehmer aus Sangerhausen, 500 Sangerhäuser Soldaten sind entweder gefallen oder wurden als vermisst gemeldet. Die Initiative Erinnern und Gedenken plant demnächst ein virtuelles Gedenkbuch für alle gefallenen und vermissten Sangerhäuser Soldaten. Helmuth Loth: "Ich wünsche mir einen Volkstrauertag, an dem Krieg und Gewalt ein Ende gefunden haben."

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