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Tag der Begegnung im Europa-Rosarium für Menschen mit und ohne Behinderung

Am 29. Mai wurde im Europa–Rosarium Sangerhausen der 20. Tag der Begegnung gefeiert. Inzwischen hat sich dieser Tag zum größten Familienfest für Menschen mit und ohne Behinderung in Deutschland entwickelt. Ziel der Veranstaltung war und ist es, Menschen mit und ohne Behinderung zusammen zu bringen und an diesem gemeinsamen Tag Barrieren zu überwinden und Vorurteile abzubauen.

25 Vereine und Institutionen, darunter viele Wohlfahrts- und Behindertenverbände, sowie Selbsthilfegruppen haben sich mit ihren  Angeboten präsentiert. Für Kinder gab es Bobbycars, der mad house e.V. hat zum beliebten Kinderschminken eingeladen, die Ökologiestation hat ein interaktives Naturquiz und eine Rätselstrecke im Angebot gehabt. Mit einem Informationsangebot war auch die Freiwillige Feuerwehr Sangerhausen  und die Polizei vor Ort. Der Nachmittag wurde mit einer bunten Bühnenveranstaltung in der ROSENARENA mit der Theatergruppe des Geschwister Scholl Gymnasiums Dram‘s n’Roses und deren Eigenproduktion frei nach Der kleine Prinz: „Große Leute, kleine Leute“, dem Orchester der Freien Grundschule Riestedt, dem Radsportverein Bornstedt und der Trommelgruppe Wippra gestaltet.

In Sachen Städtepartnerschaft...

Zum Tag der Begegnung waren insgesamt 110 Baunatalerinnen und Baunataler zu Gast in unserer Stadt. Oberbürgermeister Sven Strauß (B.r.) begrüßte die Gäste aus Baunatal recht herzlich.

IMG 6172In einer Gesprächsrunde trafen sich 27 Mitglieder des Baunataler Behindertenbeirates gemeinsam mit dem Bürger- und Behindertenbeauftragten der Stadt Baunatal, Herrn Heinz Kaiser (B.l.),  mit Vertreterinnen und Vertretern aus Selbsthilfegruppen und Behindertenvereinen aus Sangerhausen. Schwerpunkt der Gesprächsrunde war ein Erfahrungsaustausch zum Stand der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Lebensumfeld der beteiligten Gesprächspartner aus beiden Kommunen. UN-Konvention fordert u.a. eine barrierefreie Gestaltung im öffentlichen Raum und barrierefreie Kommunikation, das Ermöglichen eines selbstbestimmten Lebens und die freie Wahl an Unterstützungsmöglichkeiten. Die Projektkoordinatorin des Örtlichen Teilhabemanagements im Landkreis Mansfeld-Südharz, Frau Maria-Johanna Hilscher berichtete über die Gestaltung von Aktionen und Veranstaltungen zur Erstellung eines Teilhabeplanes im Landkreis sowie über das „Netzwerk Inklusion“. Die Teilnehmer beider Städte tauschen sich über Probleme bestehender Barrieren und  Möglichkeiten der Umsetzung von Barrierefreiheit aus. Mitglieder aus dem Seniorenchor der VW-Stadt brachten den Sangerhäusern einen musikalischen Gruß. Der Tag war geprägt von: Städtepartnerschaft live!

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