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Auswertung zur Beteiligung an der Umfrage "Anregungen und Ideen zur Gestaltung Stadtbad"

In der Zeit vom 14. bis zum 23. Juni hatten die Sangerhäuser Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit per e-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) ihre Anregungen und Ideen zur zukünftigen Gestaltung des Stadtbades einzubringen. Aufgerufen dazu hatte Oberbürgermeister Sven Strauß.

Hintergrund: In seinem Beschluss vom 6. Juni hat der Stadtrat die Sanierung des Stadtbades beschlossen. 3,6 Millionen Euro Fördermittel aus einem Fördertopf der Bundesregierung und 400 Tausend Euro Eigenanteil der Stadt stehen zur Verfügung. Die Sanierung des Bades ist dringend erforderlich, weil die Einrichtung im Moment unter "Bestandschutz" betrieben wird. Sprich: die Technik ist in einem kritischen Zustand, so die Aussage des Badbetreibers, die Kommunale Bädergesellschaft (KBS). Für die Findung der einzelnen Eckparameter werden in einer gemeinsamen Sondersitzung von Haupt-, Bau- sowie des Sozial- und Sanierungsausschuss am 24. Juni alle Vorschläge, Ideen und Anregungen, also auch ihre, auf den Prüfstand gestellt und entschieden. Mit den gesammelten Umbau- bzw. Gestaltungsideen soll eine Prioritätenliste für das Stadtbad erstellt werden, die im Anschluss als Arbeitsgrundlage für einen Architektenwettbewerb dienen soll.  

Insgesamt sind 22 Nachrichten eingegangen - bei den Meinungen ist ein deutlicher Trend für die Größe des bestehenden Beckens (insgesamt 16) zu erkennen. Immerhin 6 haben sich ganz konkret für eine Verkleinerung der Wasserflächen positioniert. Die Einsendungen waren, bis auf eine, sehr sachlich orientiert. Es gab gute Ansätze, zum Teil eventuell umsetzbare Ideen. Mit Alternativen zum jetzigen Bad wurde mit Hinweisen auf andere Stadtbäder aufmerksam gemacht.  

Deutlich ist herauszulesen, dass für die, meist Sangerhäuser, eine attraktive "Spaßrutsche", also eine Anlage Richtung Spaßbad geht, und der Sprungturm erhalten werden soll. Mehrfach wurde angeregt, dass Wasser in den Becken und in den Duschen mit Solarenergie auf zu heizen, um eine längere Badesaison zu ermöglichen.  

Hier die Gestaltungsvorschläge im Einzelnen: 

  • Kassenanlage im Eingangsbereich installieren 
  • aktuelles Umkleide - bzw. Kioskgebäude sanieren 
  • Erneuerung des Betonkörpers analog des Waldbades Grillenberg 
  • Sanierung Sanitärtrakt 
  • Installationen von Wasserattraktionen für kleine Gäste wie Wasserpilze, Wasserfontänen und Wasserspielzeug 
  • Erneuerung/ Schaffung eines Kinderspielplatzes 
  • freies Wlan 
  • separate FKK-Liegewiese mit Duschen 
  • Umgestaltung des gesamten Arials für Menschen mit Handicap 
  • bessere Zufahrt sowie mehr Parkplätze 
  • Beckenabdeckung gegen Nachtauskühlung 
  • Betreiben des Bades mit Solewasser 
  • Tribünenartige Sitzreihen für Veranstaltungen 
  • altersgerechte Angebote für Senioren  
  • Hinweis auf das Waldbad Neustadt an der Aisch 
  • Installation von mehreren kleinen Becken aus Edelstahl in das alte Betonbecken, dadurch entsteht ein 25 Meter  
  • langes Sportbecken mit 5 Bahnen (312,5 qm), ein Nichtschwimmerbecken mit 290 qm und ein Plantschbecken mit cira. 60 qm 
  • Erhalt eines 137,5 qm großen Sprungbeckens 
  • vorhandenes 50 Meter Becken soll unter Erhalt von 4 x 50 Meter Bahnen verkleinert werden 
  • biologisch mechanische Wasseraufbereitung (siehe Freibad Wetter-Ruhr, Freibad Wetzlar) 
  • variabler Erhalt der langen Schwimmerbahnen und Verkleinerung des Nichtschwimmerbereiches durch räumliche Längstrennung 
  • mittels einer begehbaren Bühne für Rettungskräfte 
  • Einrichtung eines Rollipools für Senioren 
  • außerhalb des Sprungbereiches kann ein Durchlasskanal mit/ohne Gegenstromdüsen in das Schwimmerbecken eingerichtet werden 
  • Vorseparierung des Brauchwassers über einen Osmosefilter, Hochpumpen des Brauchwassers zum ehemaligen Plantschbecken, Vorklärung 
  • in der Pflanzenkläranlage des ehemaligen Plantschbeckens, Vorklärung im optionalen Schilfhügel zwischen ehemaligen Plantschbecken und  
  • dem Südstrand des Schwimmerbeckens, Vorklärung im Sand/Kiesfiltermodul unter der Rettungsschwimmerbühne des großen Beckens  
  • Schattenspender für Liegewiese 
  • 50 Meter Becken wettkampftauglich gestalten und belassen 
  • moderner Beachvolleyballplatz 
  • ganzjährige Nutzung des vorderen Gebäudes (Kopfbau) 
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