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Vier Generationen "Zwergenhaus"

Die Kita Großleinungen feierte Geburtstag



Lasse, Otto, Thorfinn, Lea, Ewa, Mathis, Hiltrud Herning (v.l.),
feierten mit 150 Gäste am 24. August zusammen mit allen Kindern und den Erzieherinnen den 80. Geburtstag der Kindertagesstätte (Kita) "Zwergenhaus" in Großleinungen.

Voller Staunen stellten die Kinder in der Feierstunde fest, wie lange es ihren Kindergarten schon gibt. Ganze vier Generationen! Nicht nur Freya und Finyas Mama besuchte bereits die Kita, sondern auch die Oma der beiden und sogar die Uroma Ingrid Neumann. Letztere ging als eine der ersten Mädchen in den Großleinunger Kindergarten.

In einer kleinen Ausstellung von Fotos, die Ortschronist Rudolf Steyer zusammengetragen hatte, konnten sich die Gäste ein Bild der Kita im Wandel der Jahre machen. Sie erfuhren, dass es früher sogar Schürzen als Dienstkleidung für die Erzieher gab.
Mit ihrem tänzerischen Können überzeugten Lea und Eva, beide fünf Jahre, zu "Bella Ciao" die Gäste. Ihr Können und Wissen konnten auch die kleinen und großen Kita-Besucher zeigen, als es galt, die Lieder, die Katharina Sternal auf der Klarinette spielte, zu erkennen und mitzusingen.

Nach der Feierstunde probierten sich die Kinder gemeinsam mit Mama, Papa, Oma und Opa an verschiedenen Spielstationen aus: Gummistiefelweitwurf, Wasserschöpfen, Kegeln, Sandeimer-Wettfüllen, Steckenpferd-Parkour, Fahrzeug-Rennen, Eierlaufen und dem Pusten von medizinballgroßen Seifenblasen. Dabei hatten die Kinder immer einen kleinen Vorteil gegenüber ihren Eltern, sei es die größere Schaufel oder den kleineren Eimer. Besonderen Spaß machte den Kindern das Rennen, bei dem die Eltern sie in einer Schubkarre ins Ziel steuern mussten. Mit den Spritzen der Freiwilligen Feuerwehr besiegten die Kinder den Feuerteufel, den sie nassspritzten, bis er sich nicht mehr halten konnte und umkippte. Beliebt waren auch die Dauerbrenner Hüpfburg, Abziehtattoos und das Schminken, bei dem sich die Kinder in Leoparden, die Comic-Figur Spiderman oder einen Schmetterling verwandelten. Am Ende stand als Preis für jedes Kind einen Spielzeug bereit.

Freuen konnten sich die Kinder auch über einen neuen, modernen Krippenwagen mit sechs Sitzplätzen, den ihnen der Oberbürgermeister der Stadt Sangerhausen Sven Strauß überreichte. Geschenke gab es außerdem von der Volkssolidarität, dem Original Leinetaler 1875 e.V. und den ehemaligen Leiterinnen.

"Viel Arbeit, aber es hat sich gelohnt. Ein rundum gelungenes Fest bei super Wetter!", freute sich Anika Zimmer, Leiterin der Kita seit 2014, die das Fest zusammen mit ihren Kolleginnen neben dem normalen Kita-Alltag organisiert hatte. Unterstützung bekamen die Erzieher von den vielen engagierte Eltern. "Ein sehr schönes Programm!", fand auch Susanne Klauke von den Elternvertretern.

1939 als "Erntekindergarten" für Kinder ab drei Jahren gegründet, um in den Kriegsjahren den Heimgebliebenen die Feldarbeit zu ermöglichen, zog die Kita im Ort immer wieder um, unter anderem in die „Kleine Schule“ und das so genannte "Hexenhäuschen". Seit 2004 werden die Kinder im heutigen Gebäude betreut. Momentan kümmern sich elf Erzieherinnen um 75 Kinder im Alter von ein bis zehn Jahren.
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