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Der nächste große Schritt

Richtfest für den Ersatzneubau Hort Poetengang

HortbAm heutigen Tag fand das Richtfest für den Ersatzneubau Hort Poetengang statt. Oberbürgermeister (OB) Sven Strauß begrüßte dazu den Bundestagsabgeordneten Torsten Schweiger (3.v.l.), den Landtagsabgeordneten Andére Schröder (B.l.), die Fachplaner und die bauausführenden Firmen. Verantwortlich für die Errichtung des Rohbaus war die Firma Komplettbau Ringleben. 

HortaGeschäftsführer Gerald Siebenhüner (B..r.) war für den kurzen, aber prägnanten Richtspruch verantwortlich.
" Die Voraussetzungen für den Innenausbau, dazu gehört der Beginn Elektroarbeiten, Heizung, Sanitär und Innenputz, also der Trockenbau, sind gegeben. Der Bau der angrenzenden Speisehalle wird zeitnah begonnen. Die Speisehalle wird, anders als der Hort, aus der Förderung der Schulinfrastruktur finanziert. Hier beträgt die Bausumme insgesamt 550 Tausend Euro, gefördert werden 426 Tausend. Der Fertigstellungstermin ist für beide Objekte Mitte 2020 geplant" so der OB.

Sie erinnern sich?

Der Spatenstich am 18. März markierte das Ende umfangreicher Planungen und den Beginn der Bauarbeiten zur Errichtung des Ersatzneubaus. Mit diesem Hort erhält die Stadt ein modernes Gebäude, das einen wichtigen Teil des neuen Schulkomplexes ausmacht. Es entsteht ein geschlossenes Areal mit kurzen Wegen und der Möglichkeit, Angebote, wie die Turnhalle, den Sportplatz und die Freiflächen allen Kindern zu jeder Zeit zugänglich zu machen. Als weiterer Baustein fügt sich das Projekt damit nahtlos in die Aktivitäten im Bereich Stadtentwicklung und –sanierung ein.
Der neue Hort wird für maximal 210 Kinder in den Klassenstufen 1 bis 4 optimal zugeschnitten sein. Auch die Arbeitsabläufe für die Kolleginnen und Kollegen, die bislang an drei verschiedenen Standorten tätig sind, werden wesentlich erleichtert. Mit dem Neubau ergibt sich eine deutlich optimierte und verbesserte Erreichbarkeit des Schulgeländes, da durch die Anordnung von Parkplätzen die Anfahrt und die Parksituation komplett neu konzipiert wird.

Insgesamt sind für das Hort-Projekt Kosten in Höhe von knapp 1,9 Millionen Euro veranschlagt – eine beträchtliche Summe, die ohne Zuwendungen von Bund und Land, im Rahmen des "Stark V Programms", für Sangerhausen nicht zu stemmen gewesen wäre. Bautechnisch, energetisch und wirtschaftlich wird der Ersatzneubau an diesem Standort ein hohes Niveau aufweisen und er wird sich dementsprechend effektiv auf die Bewirtschaftungskosten auswirken.

Ein Dankeschön an die künftigen Nutzerinnen, nämlich dem Hortteam, für die gute Versorgung.