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Übergabe nach Instandsetzung Kirchberg

Am Dienstag, 17. Juni 2014 fand mit einem traditionellen Banddurchschnitt die Freigabe des Kirchbergs nach abgeschlossenen Sanierungsarbeiten statt. Klaus Peche, zu diesem Zeitpunkt Vorsitzender des Sanierungsausschusses des Sangerhäuser Stadtrates, und Torsten Schweiger, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Bauen, gaben die Straße für den öffentlichen Verkehr wieder frei (B.m.v.l.n.r.)

Nach einem dreiviertel Jahr Bauzeit endeten die Instandsetzungsarbeiten am Kirchberg, begonnen wurden die Bauarbeiten im September 2014 am nördlichen Ende des Kirchbergs. Nach einer kurzen Winterpause konnten die Arbeiten in diesem Jahr südlich der Ulrichkirche fortgeführt werden. Die Neuorganisation der Straße orientiert sich an der historischen Aufteilung, die Materialwahl legt den bisher in der historischen Altstadt gebauten Material zugrunde und verwendet auch die vorgefundenen Materialien (Findlingspflaster, Kalksteinkrustenpflaster) teilweise wieder. Auch die Kirchgasse, eine schmale, fußläufige Verbindung zwischen der Magdeburger Straße und Kirchberg, wurde instandgesetzt. Hier ist der Höhenunterschied zum Kirchberg mittels Rampe überbrückt worden. Der westliche Ansatz der Kirchgasse – von der Magdeburger Straße her - wurde bereits ausgebaut. Im Herbst sollen abschließend die Grünbereiche und die Metallbauarbeiten ausgeführt werden. An den Straßenfassaden der Gebäude sind Kletterrosen vorgesehen, im Straßenraum selbst werden nördlich der Ulrichkirche drei kleinkronige Stadtlinden gepflanzt, südlich der Ulrichkirche weitere vier.

Der Sanierungsausschuss begleitete die Arbeiten seit Beschluss der Planungen am 29.02.2012.

Insgesamt hat die Instandsetzung des Kirchberges ein Bauvolumen von rund 420 Tausend Euro. Diese Investition wird unterstützt mit Städtebaufördermitteln aus dem Programm des Städtebaulichen Denkmalschutzes. Beteiligte Planer waren die Firmen Kreikenbaum + Heinemann mit der Oberflächengestaltung und das Ingenieurbüro Gerd Taube für die Beleuchtung. Die bauausführenden Firmen - Umweltschutz & Tiefbau für die Pflasterarbeiten und den Tiefbau und die Elektrofirma W. Schakel für die Straßenbeleuchtung.