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Baum des Jahres in Lengefeld gepflanzt

Am Freitag, 17. April 2015, pflanzten im Sangerhäuser Ortsteil Lengefeld Oberbürgermeister (OB) Ralf Poschmann (B.u.r.) und Ortsbürgermeister Siegmar Hecker (B.u.l.) und Frau Lange, Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. (B.u.m.) einen Acer camprestre, auf deutsch, einen Feldahorn, mitten in den Ort.

Damit setzt der OB die Tradition fort, jeweils zum "Tag des Baumes", in jede der 14 Ortschaften, die zur Stadt Sangerhausen gehören, einen Baum zu pflanzen.

Die bunt gestaltete Veranstaltung wurde gemeinsam von der Stadtverwaltung und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. organisiert.
" Wir haben den Standort für die Baumpflanzung gewählt, weil er sich eben an diesem zentralen Standort gut in das Ortsbild einordnet", so OB Ralf Poschmann.   
Bevor der kleine Feldahorn in die Erde kam, um dort ein großer schattenspendender Baum zu werden, gab es jede Menge Informationen. Zum einen von Manfred Fischer, Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. zum Thema "Baum und Mensch - Rückschau und Ausblick zum Tag des Baumes" und zum anderen von Armin Hoch, Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz, speziell zum Baum des Jahres 2015, dem Feldahorn.
Lieder und Gedichte zum Thema Baum führten die Kindergarten- und Hortkinder auf. OB Poschmann bekam bei dieser Gelegenheit seinen eigenen Baum für sein Büro im Rathaus.  

IMG 0434Die Kindergartenknirpse übernahmen zum Abschluss der Pflanzaktion  das große Angießen von dem zukünftigen neuen Dorfgrün. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

IMG 0451Der 27. Baum des Jahres: Der oft übersehene, kleinere, zarte Bruder der heimischen Ahornarten. Er wird auch Maßholder (kleiner Baum)  genannt.

Die Schirmherrschaft über den Feld-Ahorn hat Olaf Tschimpke, Präsident des Naturschutzbundes (NABU) übernommen. In ihrer Funktion als Deutsche Baumkönigin 2015 stellte Claudia Schulze den Feld-Ahorn bei der Feier im Berliner Zoo vor. 
Damit steht im Jahr 2015 eine zierliche Baumart als Baum des Jahres im Mittelpunkt, die oft übersehen oder vergessen wird: der Feld-Ahorn oder Maßholder. Für forstliche Nutzungen reichen die Stammstärken oft nicht aus. Das Holz ist zudem den beiden „großen Brüdern“ Spitz- und Berg-Ahorn recht ähnlich, so dass es nicht unterschieden wird. Klein, mehrstämmig, unauffällig: es wird Zeit, dass diese eher seltene „Nebenbaumart“ mehr beachtet wird. In der Stand kann der robuste, kleinwüchsige Feld-Ahorn seine Stärken voll ausspielen, gerade in der Zukunft (Quelle: Dr. Silvius Wodarz Stiftung).Und übrigens: Vielen Dank für die liebevolle Bewirtung der durchgefrorenen Veranstaltungsgäste Frau Hecker!!!