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Das ist gelebte Einheit - Feuerwehren Nordstemmen und Oberröblingen feiern ihre 25-jährige Freundschaft

„Das ist gelebte Einheit“, betont Nordstemmens Ortsbrandmeister Uwe Schmull im Rahmen der großen Feier im Saal des „Deutschen Hauses“. Über 150 Menschen haben sich eingefunden, um eine inzwischen 25-jährige Freundschaft zu feiern. „Diese haben wir uns gemeinsam erarbeitet“, freut sich Uwe Schmull, der gemeinsam mit seinem Amtskollegen aus Oberröblingen, Heiko Brandl, diesen Abend organisiert hat.

Die beiden Feuerwehren aus Nordstemmen und Oberröblingen sind eng befreundet. Regelmäßige Besuche sind eine Selbstverständlichkeit. „Aus einer Partnerschaft wurde Freundschaft“, schildert Uwe Schmull. Diese zeichne sich durch Stabilität und Kontinuität aus, wie auch das Geschenk der Oberröbblinger verdeutlicht hat. „Doch eine solche Freundschaft kann durchaus auch zerbrechlich sein“, gibt der Nordstemmer Ortsbrandmeister zu bedenken. Daher überreicht „seine“ Feuerwehr einen Spiegel, in den jeder Kamerad hineinschauen und somit erkennen kann, dass er ein Teil dieser Freundschaft sei und sich eben darum einbringen müsse. „Uns verbindet mehr als Freundschaft“ – so lautet die Übersetzung des lateinischen Spruchs auf dem Geschenk für die Oberröblinger. Ein wahrer Spruch: Immerhin geht aus dieser Partnerschaft beider Wehren eine junge Liebe hervor. Mirko Oppermann und Jenny Burkschat kennen sich schon lange, seit Februar sind sie ein Paar. Jenny Burkschat wird demnächst nach Oberröblingen ziehen: „Einerseits freue ich mich natürlich“, sagt die 25-Jährige: „Andererseits tut es auch weh, Nordstemmen zu verlassen.“ Die beiden Ortsbrandmeister aber hoffen bereits auf Nachwuchs, wie sie mit einem Augenzwinkern verraten. Die Stimmung ist ausgesprochen gut. Dass hier längst Freundschaften gewachsen sind, ist deutlich zu spüren. „Es ist ein Fest der Freude“, betont Arndt Kemesies, Ortsbürgermeister von Oberröblingen: „Wir leben in Freiheit, Demokratie und vor allem in Frieden.“ Er sei froh, dass sich „die Menschen in den alten Ländern nicht als Pfennigfuchser erwiesen haben“, sagt er. Denn diese Einheit hat Geld gekostet, wohl aber habe das Volk „etwas Unbezahlbares“ erreicht, wie er betont. Auch für die Freundschaft der beiden Feuerwehren findet er deutliche Worte: „Das ist eine Partnerschaft, die seinesgleichen sucht“, hebt der Bürgermeister hervor: „Lasst uns diese Erfolgsgeschichte weiterschreiben.“ Auch sein Amtskollege aus Nordstemmen, Bernhard Flegel, freut sich über diese Freundschaft: „Das ist eine tolle Sache.“ Als kleine Aufmerksamkeit überreicht er „Einsatzverpflegung“ in flüssiger Form an die beiden Ortsbrandmeister, die sie nach Bedarf an die Mannschaften weitergeben sollen, gab er ihnen schmunzelnd mit auf den Weg. 

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