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Mehr als 900.000 Euro für Stadtentwicklung in Sangerhausen

Die Stadt Sangerhausen erhält in diesem Jahr rund 920.000 Euro aus zwei Programmen der Städtebauförderung. „Durch die Förderzusage bekommt die Stadt die notwendige Planungssicherheit, um wichtige Vorhaben in Angriff nehmen zu können“, erklärte Sachsen-Anhalts Minister für Landesentwicklung und Verkehr, Thomas Webel, in Sangerhausen bei der Übergabe der Bewilligungsbescheide am 23. November 2015, im Sangerhäuser Rathaus,  an Oberbürgermeister (OB) Ralf Poschmann.

„Mit der Städtebauförderung werden bereits seit Jahren überaus erfolgreich städtebauliche, wirtschaftliche und sozialpolitische Wirkungen erzielt“, erklärte Webel. Jeder eingesetzte Fördereuro ziehe durchschnittlich 7 bis 8 Euro an Bauinvestitionen nach sich. Vor allem in den Städten des Landes seien mit Hilfe der Städtebauförderung in den zurückliegenden Jahren zahlreiche Baudenkmäler wiederhergestellt worden, nannte der Minister einen weiteren Effekt. „Die historischen Ensembles in vielen Altstadtkernen sind inzwischen zu ansprechenden Zielen für Touristen geworden, die sich für einen Urlaub in Sachsen-Anhalt entschieden haben“, fügte er hinzu. Das Gesamtbild der Städte habe sich in den zurückliegenden Jahren Schritt für Schritt verbessert.

Der größte Teil der Fördermittel für Sangerhausen fließt nach Informationen von Webel im Rahmen des Programms „Städtebaulicher Denkmalschutz“. Insgesamt rund 800.000 Euro können u.a. für weitere Sanierungsarbeiten in der Probstgasse und an der Gonnastützmauer in der Altstadt verwendet werden.

Mit der finanziellen Unterstützung von insgesamt knapp 120.000 Euro aus dem Programm „Stadtumbau-Ost“ können Etagen in der Feld- und     Ewald-Gnau-Straße zurückgebaut und somit insgesamt 36 dauerhaft leer stehende Wohnungen vom Markt genommen werden.

(v.l. Landtagsabgeorneter Andrè Schröder, OB Ralf Poschmann und Verkehrsminister Thomas Webel)