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Ein neues Gesicht und Identität für das Europa-Rosarium

Dankeschönveranstaltung für Fördermittelgeber und am Bau baubeteiligten Firmen und Institutionen 

Nach umfangreichen Baumaßnahmen war es für die Bauherren, nämlich die Stadt Sangerhausen und die Rosenstadt Sangerhausen GmbH, am 29. April 2016 ein großes Anliegen, dem Fördermittelgeber Sachsen-Anhalt sowie allen baubeteiligten Firmen und Institutionen, die an der Umsetzung dieser anspruchsvollen zwei Bauprojekte mitgewirkt haben, mit einem Empfang im RosenCafe zu danken.

Oberbürgermeister (OB) Ralf Poschmann begrüßte die geladenen Gäste gemeinsam mit Rosenkönigin Doreen II. und Uwe Schmidt, Geschäftsführer der Rosenstadt Sangerhausen GmbH (v.l.)

IMG 2141"Der neue Stadteingang ist durch mehrere moderne Zweckbauten geprägt und hat damit ein neues Gesicht und eine neue Identität bekommen. IMG 2126Für Einwohner und Gäste der Stadt Sangerhausen gibt es nun gleichermaßen die Möglichkeit, auf kurzem Weg von der Innenstadt in die größte Rosensammlung der Welt zu gelangen", so der OB.
Dem Entwicklungskonzept zur Gestaltung des Europa-Rosariums aus dem Jahr 2003 folgend, gestaltete die Stadt Sangerhausen gemeinsam mit der Rosenstadt Sangerhausen GmbH als Bauherrengemeinschaft in einem ersten Bauabschnitt ab April 2015 den Stadteingang neu und bezog die Bauruine Wolfsschlucht in diese Baumaßnahme mit ein. Ziel musste sein, die vom Gesetzgeber zwingend geforderten barrierefreien Sanitäranlagen in einem, für Veranstaltungsstätten notwendigen Umfang, zu errichten. Im zweiten Bauabschnitt errichtete ab Juli 2015 die Rosenstadt Sangerhausen GmbH als alleiniger Bauherr das RosenCafe, das unmittelbar an den städtischen Zweckbau angrenzt. Das war die folgerichtige Konsequenz der Fortschreibung und Umsetzung des Entwicklungskonzeptes von 2003, das auf Nachhaltigkeit setzt.
Angesichts der 80%igen Förderung des Landes Sachsen-Anhalt für den 1. Bauabschnitt und der Tatsache, dass der Stadt Sangerhausen als Grundstückseigentümer die nötigen Haushaltsmittel zur Finanzierung des Eigenanteils dieses ersten Bauabschnittes zur Errichtung des Stadteingangspavillons, der Sanitäranlagen und der Umfeldgestaltung fehlten, war die Rosenstadt Sangerhausen GmbH als Erbbauberechtigte in der Funktion des Investors gefordert und lieferte durch den Kauf des Lesepavillons auf dem Scherbelberg, der von der Rosenstadt Sangerhausen GmbH auf eigene Kosten zukünftig zum Hochzeitspavillon umgestaltet wird,  den 20%igen Eigenanteil.

IMG 2130Der 1. Bauabschnitt „Stadteingangspavillon, Sanitäranlagen in der ehemaligen Bauruine Wolfsschlucht und Umfeldgestaltung“ mit einer Bausumme von ca. 1 Mio. € zu 80 % vom Land Sachsen-Anhalt und zu 20 % von der Rosenstadt Sangerhausen GmbH finanziert.

IMG 2133Den ersten offiziellen Auftritt in seiner Heimatstadt Sangerhausen hatte der Finanzminister der Landes Sachsen-Anhalt, André Schröder, bei dem offiziellem Banddurchschnitt vor dem "Rosencafe" auch Klaus Peche, Fraktionsvorsitzender der B.I.S./FBM und Andreas Skrypek, Vorsitzender des Sangerhäuser Stadtrates (v.l.) 
Den 2. Bauabschnitt „RosenCafe“ mit einer Bausumme von ca. 800.000 € finanzierte die Rosenstadt Sangerhausen GmbH selbständig und investierte damit als Erbbauberechtigte wiederholt in städtisches Eigentum. Die Vision, das Kommunen und Unternehmen der privaten Wirtschaft in die Infrastruktur ihrer Kommune gemeinsam investieren, um weiche Standortfaktoren, die wichtig für die Lebensqualität der Bewohner und den Zuzug von Menschen sind, zu stabilisieren, ist in Sangerhausen gelebte Wirklichkeit einer Partnerschaft mit Zukunft!
Von dieser Zukunftspartnerschaft zeugt auch der momentan laufende Bau einer Spiel- und Erlebniswelt im Europa-Rosarium, die die Stadt Sangerhausen mit Mitteln des Zukunftsfonds des Landkreises Mansfeld-Südharz und der erneuten finanziellen Unterstützung der Rosenstadt Sangerhausen GmbH errichten kann, und der am Kindertag, dem 1. Juni 2016, seiner Bestimmung übergeben wird.