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Ganz großer Bahnhof...

Bahnsteige und Bahnhofsumfeld saniert   

Minister Thomas Webel und Oberbürgermeister Ralf Poschmann übergaben am 9. September 2016 das Bahnhofsgebäude in Sangerhausen. 

Pünktlich zum Sachsen-Anhalt-Tag erstrahlte der alte Sangerhäuser Bahnhof in neuem Glanz. Und das war auf die Minute geplant. Das denkmalgeschützte Empfangsgebäude von 1963 war der erste Bahnhofsneubau der DDR nach dem Krieg. Die erneuerte Bahnhofshalle mit dem großen Wilhelm-Schmied-Mosaik wurde für die Festgäste geöffnet. Verkehrsminister Thomas Webel und Oberbürgermeister Ralf Poschmann fegten am Freitag, 9.September 2016,  gemeinsam mit Ulrich Franke, Geschäftsführer der Städtischen Wohnungsbau GmbH, symbolisch den letzten Baudreck aus der Halle. 

IMG 2713Minister Thomas Webel: "Der Bahnhof Sangerhausen ist ein Schmuckstück geworden. Es passt alles zusammen: Gemeinsam mit der Deutschen Bahn haben wir im Bahnhofsprogramm eine barrierefreie Bahnstation mit Aufzügen geschaffen - die nun auch alle funktionieren. Im Schnittstellenprogramm des Landes, das vom Nahverkehrsservice NASA betreut wird, haben wir mit der Stadt das Umfeld attraktiv und funktional gestaltet. Und über das Landesprogramm Revita zieht nun auch neues Leben in das historische Empfangsgebäude. Ich wünsche den Sangerhäusern und ihren Gästen viel Freude mit ihrem rundum erneuerten Bahnhof."    

Oberbürgermeister Ralf Poschmann erklärte "Wir freuen uns über die schöne neue Visitenkarte der Berg- und Rosenstadt Sangerhausen, die wir gemeinsam mit unseren Partnern und mit finanzieller Unterstützung des Landes geschaffen haben. Hier empfängt man gern Gäste wie zum Landesfest. Aber auch sonst hat Sangerhausen viel zu bieten, so dass Bahnhof und Busbahnhof rege genutzt werden."    

Das Empfangsgebäude wurde über das Landesprogramm Revita hergerichtet. Schon jetzt sind die neuen Bahnhofstoiletten nutzbar und auch das Bahnhofslokal ist bereits in Betrieb, ziehen weitere Einrichtungen ein. Das Eisenbahnunternehmen Abellio errichtet mit Landeshilfe eine Servicestation für die Fahrgäste. Die Stadtbibliothek und weitere städtische Einrichtungen ziehen ins Haupt- und in Nebengebäude. Die Erneuerung des Empfangsgebäudes kostete etwa 5 Millionen Euro und wurde mit 2,3 Millionen Euro vom Land unterstützt. Der Bahnhof Sangerhausen zählt täglich etwa 1.500 Ein- und Aussteiger.    

Das Bahnhofsumfeld wurde in den vergangenen Jahren zu einer gut funktionierenden Verkehrsschnittstelle ausgebaut. Es entstand ein attraktiver Bahnhofsvorplatz mit Busbahnhof und dynamischen Fahrgastinformationen. Vom Land gefördert wurde aktuell der Bau von 47 P+R-Stellplätzen samt Behindertenstellplatz, 4 Taxistellplätzen und 4 Familienstellplätzen sowie an der überdachten Fahrradabstellanlage 10 Rahmenhalter für 20 Fahrräder. Gefördert wurde das Projekt 2014-2016 über die NASA GmbH aus dem Schnittstellenprogramm des Landes mit 459.000 Euro, das sind 80 Prozent der förderfähigen Kosten. Die Gesamtkosten betrugen 1,13 Millionen Euro. Die Städtische Wohnungsbau GmbH Sangerhausen (SWG) beteiligte sich mit rund 674.000 Euro.  "Die Städtische Wohnungsbau GmbH Sangerhausen freut sich, denn schneller wie geplant und damit pünktlich zum „20. Sachsen-Anhalt-Tag“ in Sangerhausen wird die Sanierung des Bahnhofsgebäudes abgeschlossen und die Türen der Empfangshalle können sich zunächst nach nur 16 Monaten reiner Bauzeit für diese 3 Tage wieder öffnen. Erst nach Einzug des überwiegenden Teils der neuen Mieter Ende Oktober 2016, wird das Gebäude komplett wiedereröffnet.", so Ulrich Franke, Geschäftsführer SWG.

ms16 9527 bhf sgh eröffnungMit einem symbolischen Akt haben Bauleiter Holger Sell, Generalbauunternehmen Bilfinger, Bauminister Thomas Webel, Oberbürgermeister Ralf Poschmann, André Schröder, Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt, und Ulrich Franke, Geschäftsführer SWG (v.l.) gemeinsam erst einmal die Bauarbeiten für beendet erklärt und den letzten Bauschutt rausgekehrt.  

Übrigens: Sangerhausen ist sehr gut angebunden an das Bahn-Bus-Landesnetz. Umstiegsfrei erreichbar ist Sangerhausen stündlich mit Zügen aus und in Richtung Halle (Saale), Erfurt und Nordhausen - Kassel sowie mindestens zweistündlich aus und in Richtung Hettstedt - Magdeburg; dazu kommt der Landesbus 460 von Hettstedt und Wippra.    

 

 

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