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Lockerung und Verschärfung - Das sind die neuen Corona-Regeln in Sachsen-Anhalt

Der Shutdown in Sachsen-Anhalt wird bis zum 14. Februar verlängert. Damit schließt sich Sachsen-Anhalt den Ergebnissen der Bund-Länder-Gespräche an. Ab Montag den 25.01.2021 gibt es folgende Änderungen: 

Sachsen-Anhalt verschärft die bestehenden Corona-Regeln weiter. Die Beschlüsse von Bund und Ländern vom Dienstagabend setzt das Land zum kommenden Montag um. Dabei geht es unter anderem um die Maskenpflicht und Verschärfungen beim Home-Office. 

Vor allem in den Corona-Hotspots mit hoher Inzidenz sollen die Maßnahmen verstärkt werden. Grundsätzlich geht es  darum, die Zahlen dauerhaft zu senken. Ziel ist weiter eine Inzidenz von maximal 50. Die Regel zur Mund-Nasen-Bedeckung wird verschärft. Beim Einkaufen sowie in Bus und Bahn reicht die sogenannte „Alltagsmaske“ nicht mehr. Dort ist künftig eine OP-Maske oder eine FFP2-Maske Pflicht. In Pflege- bzw. Altenheimen wird das Tragen von FFP2-Masken zur Pflicht.
Sachsen-Anhalt lockert die Kontaktbeschränkungen ein wenig. Bisher darf sich jeder nur mit einer Person treffen, die nicht zum eigenen Haushalt gehört. Künftig werden Kinder im Alter bis zu drei Jahren hier nicht mehr mitgerechnet. Zudem dürfen Kinder aus maximal zwei Haushalten bis 14 Jahre wieder in festen familiären oder nachbarschaftlichen Betreuungsgemeinschaften betreut werden. Wichtig sei dabei, dass es sich um feste Gruppen handelt. Sachsen-Anhalts Wirtschaft will per Selbstverpflichtung mehr Heimarbeit ermöglichen. Hinzu kommt eine neue Bundesverordnung, die mehr Home-Office ermöglichen und den Schutz derjenigen verbessern soll, die nicht von zuhause arbeiten können. 
Abgesehen von den Abschlussklassen und einer Notbetreuung bleiben die Schulen und Kindertagesstätten weiter geschlossen.
Landkreise mit besonders hohen Fallzahlen sind zu härteren Maßnahmen angehalten. Das könnten zum Beispiel zusätzliche Kontrollen in den Heimen sein oder auch die Pflicht zum Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit. Auch Ausgangssperren seien ausdrücklich möglich. Je nach örtlichen Begebenheiten sind individuelle Regelungen nötig. 

Mit der aktuell gültigen Verordnung sind die Infektionszahlen nur langsam gesunken. Zuletzt wurden die Corona-Maßnahmen in Sachsen-Anhalt am 11. Januar verschärft. Die jetzt erlassenen Regeln sind auch eine Vorsichtsmaßnahme, um eine explosionsartige Ausbreitung der Virus-Mutation zu verhindern.  

 Zur aktuellen Eindämmungsverordnung gelangen Sie hier.