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Ein Platz zum Verweilen für die SangerhäuserInnen

Übergabe des 4. Bauabschnittes mit neugestalteten Platz am Mühlendamm   

Mit der Übergabe des 4. Bauabschnitts durch Oberbürgermeister (OB) Sven Strauß und dem Vorsitzenden des Sanierungsausschusses, Klaus Peche (B.r.), hat heute die Sanierung der Gonnastützmauer im Bereich Ernst-Thälmann-Straße und der Breitbarthstraße ihren Abschluss gefunden.

Seit dem Baubeginn im Jahr 2013 erhielt die Gonna auf 450 Metern eine in Stand gesetzte Uferbefestigung. Nach zwei Jahren sind die Instandsetzungsarbeiten an der Gonnastützmauer, dem Gehweg Mühlendamm sowie der Platzgestaltung im 4. Bauabschnitt beendet. Die Gestaltungsprinzipien und auch die technische Konstruktion der vorangegangenen Bauabschnitte sind hier wieder aufgegriffen worden. Die Gründung erfolgte wegen der problematischen Baugrundverhältnisse abermals mittels Brunnenringen. Die eigentliche Stützwand selbst ist eine eingefärbte Stahlbetonwand, welche durch Verwendung einer Strukturmatrize eine Verblendung mit Natursteinen simuliert.  

"Der Weg entlang der Gonna sowie die Zufahrtsbrücke wurden instandgesetzt. Der Parkplatz erhielt eine Bedarfsausfahrt. Teile des vorhandenen Parkplatzes und der Straße am Mühlendamm wurden zu einem öffentlichen Platz mit einer Bankskulptur in Gabionenoptik umgebaut. Neben der Ergänzung der öffentlichen Beleuchtung wurde die Bankskulptur durch eine integrierte Beleuchtung in Szene gesetzt. Das sind die ins Auge fallenden Elemente dieser neuen Freiflächen. Die vielen „unterirdischen“ Arbeiten, welche hier drin stecken, lassen sich kaum erahnen", so OB Sven Strauß während der Freigabe des Platzes. 

Der Sanierungsausschuss begleitete die Arbeiten seit Beschluss der Planungen im Frühjahr 2019.  

Insgesamt haben die Instandsetzungsarbeiten an der Gonnastützmauer und der Platzgestaltung im 4. Bauabschnitt einen Kostenrahmen von insgesamt 1,32 Millionen Euro. Diese Investition wird mit 80 Prozent Städtebaufördermitteln aus dem Programm des Städtebaulichen Denkmalschutzes unterstützt. 

Hier noch einige technische Daten: 240m³ Beton und Stahlbeton kamen in der Gonnastützmauer zum Einsatz - 13.000m² Oberfläche wurde von der Asphaltfläche bis zur Kleinpflasterdecke gebaut - 39 neue Bäume und viele Weißbuchen für die Hecken wurden gepflanzt- 31 m² Fläche nimmt die Bankskulptur aus Gabionen mit den Holzauflagen ein - Sitzbänke mit Pollern und Abfallkörben, wie bereits im gesamten Altstadtgebiet üblich, wurden aufgestellt.  

Der OB bedankte sich unter anderem bei den beteiligten Planern: Dr. Borg - Ingenieurleistungen, Ing. Gerd Taube – Beleuchtung, Herr Kreikenbaum - Freiflächenplanung 

Und bei den bauausführenden Firmen: Kutter HTS – Tiefbau- und Straßenarbeiten mit ASKANIA –Metallbauarbeiten, UT Umweltschutz- und Tiefbaugesellschaft.- Straßen- und Ausstattungs- und Elektroarbeiten mit Schmiede König und Zscherben Galabau -Vegetation