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Oberbürgermeister ehrt Steffen Jäsche mit der „Goldene Rose der Stadt Sangerhausen“

Doppelter Grund zur Freude

Im Rahmen der Stadtratssitzung am 12. November, wurde die 22. „Goldene Rose der Stadt Sangerhausen“ an Herrn Steffen Jäsche, der an diesem Tag seinen 60. Geburtstag feierte und völlig überrascht war, verliehen. Eigentlich findet diese Auszeichnung zur „Sangerhäuser Rosariumsbegegnung", die jährlich im Juni veranstaltet wird, statt. In diesem Jahr ist aus bekannten Gründen alles etwas anders und es gibt zu der üblichen Verfahrensweise eine Abweichung, da die Veranstaltung ausgefallen ist. Und so wurde ein sehr engagierter, sympathischer Mensch, ein Familienvater und ein Mensch, der einen besonderen Hang zur Musik hat, vor dem Gremium der Stadt geehrt. Der Preis ist an keinen festen Bereich gebunden, sondern kann in den Kategorien Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung, spezielle Förderung des Europa-Rosariums oder Kultur vergeben werden. Die Auswahl des Preisträgers wurde durch eine Jury bereits im April entschieden. "Der Mann, den ich heute auszeichnen möchte, hat sich im März 2013, als er den Vorsitz des Freundes- und Förderkreises der Kreismusikschule Mansfeld-Südharz übernommen hat, vorgenommen, in die großen Fußstapfen seines Vorgängers zu treten, um die wichtige Einrichtung Musikschule zu fördern. Die großen Fußstapfen hatte über 16 Jahre Manfred Kieling hinterlassen. Herr Jäsche war zu dieser Zeit gerade einmal zwei Jahre ehrenamtlich im Förderkreis tätig und er hatte keinesfalls vor, nur zahlendes Vereinsmitglied zu sein. Freunde und Bekannte sagen: Steffen Jäsche scheut sich nicht vor neuen und vor allem nicht vor ehrenamtlichen Aufgaben - er sucht förmlich die Herausforderung. Während seiner zweijährigen Mitgliedschaft im Förderverein hat er bereits ein großes Engagement für die Kreismusikschule bewiesen. Ab März 2013 gab es zahlreiche und vor allem durchaus notwendige  und umsetzbaren Ideen, die er über vier Jahre  verwirklicht hat. Die Vorschläge reichten von der Einrichtung einer Internetseite, der Förderung begabter Musikschüler durch Patenschaften und Werbung neuer Mitglieder bis hin zum 1. Sangerhäuser Weihnachtssingen, und...und...und ", so Oberbürgermeister Sven Strauß in seiner Laudatio.

Ähnlich viele Ideen hatte Steffen Jäsche für die Aktion "Flügelträume - 88 Tasten" beigesteuert. Sein kostenintensivstes Vereinsprojekt war die Anschaffung des Fazioli-Flügels. Rund 18.000 Euro hatte der Förderkreis durch seine Spendenaktionen beigesteuert. Durch diese Anschaffung war es erst möglich geworden, an landesweiten Oberstufenabschlüssen im Fach Klavier in Sangerhausen teilnehmen zu können. Damit war der erste Schritt, Sangerhausen auch für einen Landes- oder Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" und anspruchsvolle Konzerte bedeutender Musikerpersönlichkeiten im Ludowingersaal ins Gespräch zu bringen, getan. Ohne seine Ideen und das unermüdliche "Klinkenputzen" hätte das nicht funktioniert. Sein ehrenamtliches Engagement zog sich im Laufe der Zeit durch viele Bereiche, bis hin zu den zig Planungen und Durchführungen von Veranstaltungen im Ludowinger Saal.  

Man kann Herrn Jäsche eine gewisse Nachhaltigkeit nicht absprechen, er mag wiederkehrende, fest integrierte Veranstaltungen. Für ihn gibt es selten einmalige Aktionen, er baut meistens auf Langfristigkeit.  Menschen aus unserer Region verbinden seinen Namen zum Beispiel fest mit der Piano Night, die er gemeinsam mit Lutz Thiele aus Wettelrode ins Leben gerufen hat. Und die hat selbst in einer momentan schwierigen Situation geklappt. Sie hat einfach stattgefunden! Jetzt ist er Ehrenmitglied des Freundes- und Förderkreises der Kreismusikschule Mansfeld-Südharz  und wird sich nach wie vor besonders für die Musikschule in unserer Stadt einsetzen.

Den den festlichen, musikalischen Rahmen setzte Henriette Kotzur mit Werken von Mozart und Chopin am Flügel. Vielen Dank dafür!

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Herr Jäsche bedankte sich sichtlich gerührt:" Ich fühle mich sehr geehrt. Ich werde den Dank der Stadt an meine Mitstreiter weitergeben".