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Eigentlich das Normalste der Welt

In Sachen Müll unterwegs

Der 1. Schritt hat ja schon einmal geklappt - prima! Aber wenn die Hinterlassenschaften des Lieblingsvierbeiners denn nun schon einmal in der Tüte ist, warum dann nicht gleich in den Papierkorb? In den letzten Monaten fällt tatsächlich auf, dass die Verschmutzung von Gehwegen durch unliebsame Hundehaufen vor allem im Bereich der Altstadt zunimmt.

Die Sache mit dem Hundekot war in den letzten Jahren immer wieder Thema - Trotzdem noch einmal der nachfolgende Appell: Hundebesitzer haben viel Freude an ihren vierbeinigen Begleitern, aber teilen diese Freude - auch alle Mitmenschen? Durch "Hundekegel" auf Gehwegen, Grünflächen und sogar in den Sandkästen der Kinderspielplätze werden viele Mitbürger verärgert. Der Konflikt zwischen gassi führenden Hundehaltern und auf Hygiene bedachten Mitmenschen ist vorprogrammiert. Zur Ehrenrettung zahlreicher Hundebesitzer sei aber auch gesagt, dass diese peinlich darauf bedacht sind, dass ihre Hunde nichts Anstößiges in der Öffentlichkeit hinterlassen. Und nein, die Hundesteuer wird nicht dafür entrichtet, um die Hundefäkalien zu entfernen. Die Hundesteuer ist vielmehr ein Regulativ dafür, dass sich die Anzahl der Hunde in Grenzen hält. Was man auch im Blick behalten sollte, Hundekot ist eine gefährliche Infektionsquelle für bestimmte Erkrankungen. Für alle Hundehalter sei es noch einmal gesagt: Hundekot ist Abfall  - zu dessen Beseitigung der Hundehalter verpflichtet ist.  Tierhalter haben derartige Verunreinigungen zu vermeiden bzw. diese  zu entfernen. Zuwiderhandlungen sind Ordnungswidrigkeiten und können mit Geldbuße  geahndet werden.

IMG 20210119 WA0002Apropos Müll. Der Versuch (s. Bild) war doch wohl nicht wirklich ernst gemeint? Papierkorb kaputt, Baum trotzdem nicht weg! Auch die Entsorgung von Hausmüll wird immer merkwürdiger. Ganze Plastikbeutel voll Hausmüll werden in die städtischen Papierkörbe gequetscht oder daneben gestellt. Auch das ist leider ein dauerhaftes Phänomen. Mülltonnen werden in terminisierten Abständen geleert. In den meisten Fällen  sind sie auch ausreichend in der Größe ihrer Nutzer, denn das Fassungsvermögen wird nach Anzahl der Familienmitglieder berechnet. Und trotzdem entledigen sich einige Einwohnerinnen bzw. Einwohner ihres Hausmülls auf Straßen, Wege und Plätze. Und genauso sieht unsere Stadt dann eben auch aus.