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Negativbescheid für Fördermittel „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“

Einsatz eines City-Managers nur verschoben

Mit dem Projektaufruf des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ hat sich die Stadt Sangerhausen in Zusammenarbeit mit dem Sangerhäuser Gewerbeverein für die Förderung eines City-Managers im letzten Jahr beworben.

Die beantragte Projektlaufzeit belief sich von 2022 bis 2025. Mit der Installation eines City-Managers soll die Entwicklung der Innenstadt und die Steigerung der Attraktivität erhöht werden. Gemeint sind damit zum Beispiel: Die Bekämpfung des Leerstandes von Ladenlokalen in der Innenstadt, die Vernetzung der Akteure, die mit den Belangen des Stadtzentrums verbunden sind, vorhandene Ladenlokale und gastronomische Einrichtungen zukunftsfest zu machen. Aber auch die Akquisition neuer Händler, die Schaffung von Synergieeffekten mit Nachbarstädten und die Erhöhung des Bekanntheitsgrades der Einkaufsstadt Sangerhausen und damit die Stärkung der Wirtschaftskraft.

Im letzten Jahr, konkret am 30.12.2021, erhielt die Stadt von der bearbeitenden Stelle, dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) allerdings einen Negativbescheid. Nach Aussage des Institutes hat das zur Verfügung stehende Budget aufgrund des sehr großen bundesweiten Interesses nicht gereicht, um alle eingereichten Projekte zu berücksichtigen. Oberbürgermeister Sven Strauß schaut trotzdem optimistisch in die Zukunft: " Auch in diesem Jahr werden wir den Austauschs in Hinblick auf gemeinsame Initiativen zur Innenstadtbelebung fortsetzen. Und, wir werden auf jeden Fall die nächste Gelegenheit nutzen, um wieder in ein Förderprogramm für einen City-Manager einzusteigen". Der Gewebeverein der Stadt Sangerhausen hält den Manager weiterhin für dringend notwendig, um die Innenstadt lebendiger zu gestalten.