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Baum des Jahres im Kindergarten Obersdorf gepflanzt

Heute hat die Kindertageseinrichtung (Kita)  "Wichtelhaus“ im Sangerhäuser Ortsteil Obersdorf Zuwachs erhalten. Im Beisein der Erzieher und Kinder der städtischen Kindereinrichtung pflanzten Oberbürgermeister Sven Strauß (B.r.), der Ortsbürgermeister von Obersdorf, Ingo Horlbog (B.l.) und Manfred Fischer von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) eine junge Rotbuche auf dem Gelände der Kita.

Aber davor gab es noch ein kleines Programm rund um das Thema Baum. Manfred Fischer informierte mit einem kindgerechten "Vortrag" über die Rotbuche, die in diesen Jahr zum "Baum des Jahres" bestimmt wurde. Dieser Titel wird von der gleichnamigen Stiftung jährlich an eine ausgesuchte Pflanze vergeben, um Wert und Bedeutung des Baumes in der Gesellschaft hervorzuheben.
Gemeinsam mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald pflanzt der Oberbürgermeister der Stadt jährlich ein Exemplar des aktuellen Baumes des Jahres in der Kernstadt, bzw. in einem Sangerhäuser Ortsteil. Im vergangenen Jahr fand die Baumpflanzung in Horla (Stechpalme) und davor in Wettelrode (Robinie) statt.
Die Buche (Fagus sylvatica) ist in Mitteleuropa verbreitet und hat in Deutschland einen Anteil von rund 15 Prozent an der Gesamtwaldfläche von 11,1 Millionen Hektar. Als bedeutender Waldbaum erreicht der Baum eine Höhe von 30 bis 35 Meter. Als wichtigste Baumart beim Waldumbau, um klimatolerante Wälder aufzubauen, spielt die Buche eine bedeutende Rolle. Mischbestände, häufig mit der Buche, sollen das Risiko in Zeiten der Klimaerwärmung auf verschiedene Baumarten verteilen. Und es gibt noch eine Besonderheit: Der Fruchtbehang, die Bucheckern, gibt es alle fünf bis acht Jahre. Bucheckern enthalten im Durchschnitt 15 bis 20 Prozent Öl, das nach entsprechender Behandlung Speiseöl abgibt.