LEADER Förderung

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Auf der Grundlage von Maßnahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) wurde die "Nationale Rahmenregelung zur Entwicklung ländlicher Räume" nach der ELER-Verordnung erstellt, bei der Europäischen Kommission notifiziert und mit Änderungen im September 2007 genehmigt.

Die ELER-Förderperiode 2014 bis 2020 unterstützt die Entwicklung und den Wandel in ländlichen Räumen in Deutschland.

Auf der Grundlage der ELER-Förderung ist LEADER ein ausgewähltes Instrument der EU. Im Rahmen von ELER müssen fünf Prozent der zur Verfügung stehenden Mittel für LEADER eingesetzt werden. Über diese Förderung sollen vor allem innovative Projekte in ländlichen Regionen unterstützt werden. Lokale Akteure aus den vielfältigsten öffentlichen aber auch nicht öffentlichen Interessenskreisen schließen sich zu lokalen Aktionsgruppen (LAG) zusammen und erarbeiten gemeinsam regionale Entwicklungskonzepte (REK), die die Schwächen, Stärken und Entwicklungsmöglichkeiten einer bestimmten Region aufzeigen. Auf Basis des REK werden von den LAG'en Projekte zur Förderung ausgewählt. Für den Landkreis Mansfeld-Südharz engagiert sich die LAG "Mansfeld-Südharz", Lutherstadt Eisleben für die regionale Entwicklung.

 

Bereits in den Jahren 2013-2015 wurden der Stadt Sangerhausen Fördermittel für die Entwicklung des ErlebnisZentrums Bergwerk Röhrigschacht in Wettelrode vom Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Süd im Rahmen der "Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der regionalen ländlichen Entwicklung in Sachsen - Anhalt" bewilligt. Diese Förderung der ländlichen Entwicklung wurde im Rahmen des Entwicklungskonzeptes EPLR des Landes Sachsen-Anhalt aus dem Schwerpunkt 4 "Lebensqualität im ländlichen Raum und Diversifizierung der ländlichen Wirtschaft" gewährt . Das EPLR wurde gemeinsam von der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland und dem Land Sachsen-Anhalt finanziert.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           So Mit diesen Zuwendungen konnten im Zeitraum 2013-2015 Maßnahmen der Sanierung des ErlebnisZentrums realisiert werden, u.a. die Sanierung der Heizung und die Geothermie / die Nutzung des Grubenwassers auf dem Gelände des Bergwerkes, die Sanierung der Gaststätte "Bergmannsklause" und des Museumsgebäudes.